Deutscher Wanderverband
Aus dem Konzept 2013 – 2017 für den DWV-Fachbereich Medien
 

Aufgabe:   Intensivierung der Kooperation mit
               den Mitgliedsvereinen

Ist-Zustand:   Öffentlichkeitsarbeiter in den Verbandsvereinen haben eine besondere Last zu tragen. Sie müssen (anders als bei den anderenFachbereichen) Multitalente sein, müssen sich in allen Fachbereichen der Verbands- und Vereinsarbeit mindestens so gut auskennen, dass sie sie auch medienwirksam „vermarkten“ können, das aber leist- und lösbar ist.
Die Verantwortung für die Gestaltung der PR- und Öffentlichkeits- arbeit  liegt im Zuständigkeitsbereich der Mitgliedsvereine des Deutschen Wanderverbandes (DWV).
Seitens des DWV gibt es das Bemühen, die tätigen Redakteure der Mitgliedsorgane = Vereinszeitschriften  wie auch die reinen Pressereferenten bei ihrer Arbeit zu unterstützen – sie zu qualifizieren und durch „Best-Practice-Beispiele“ aufzuzeigen, was anderswo getan wurde, und als anregendes Beispiel anzusehen ist, das ohne Angst vor Plagiat auf „seinen eigenen“ Verein  zu übertragen ist...
Der Gedanken und Erfahrungsaustausch fand bis dato im Rahmen von Fachtagungenim Rahmen der Sitzungsprogramme zu Deutschen Wandertagen statt ...

Perspektive: Die sehr unterschiedliche Qualität der Akteure wird deutlich beim Studium derVereinsorgane – die Güte reicht von „extrem hochwertigen Produkten“ bis zur„Hausmannskost“.
Letzeres soll kein Manko sein, nur Ansporn, sich zu steigern und besser zu werden – der „Markt“ ist brutal. Wer nicht die Sprache der Partner spricht, findet nur schwer - wenn überhaupt - Gehör = Echo in den Print-, Funk- und TV-Medien...

Als Dachverband und Lobby-Organisation für die Sache des „Wanderns als Vielfalt“ können nur Handreichungen, Hinweise und Anregungen sowie Handlungsanweisungenals Tipps gegeben werden: Die Umsetzung und Bereitschaft dazu liegt bei jedem einzelnen Referenten für die Medienarbeit. Ergänzt wird dies durch eine entsprechende aktiv und modern ausgerichtete Vereinsführung. Neue Wege gehen oder auch mal eine andere Route zumgleichen Ziel wählen, das ist das, was den Verein in der Öffentlichkeit = beiden Nicht- und möglichen Mitgliedern ins rechte Licht rückt = zum Beitritt führen kann, denn: Mitgliederwerbung muss das oberste Ziel sein - nur Mitgliedsbeiträge sind sichere Finanzen für die Vereinsarbeit, alles andere (Spenden, Zuschüsse, Staatsmittel, Förderprogramme) sind nur ein (wenn auch willkommenes) Zubrot.

Wichtig und wertvoll ist es, gemeinsame Initiativen auch gemeinsam in seinem Vereinsgebiet umzusetzen bzw. anzuwenden. Gutes Beispiel war 2013 "Zeichen setzen" (Thema Wegearbeit) - ist 2014 "Deutsches Wanderabzeichen", wird 2015 möglicherweise "25 Jahre Wanderweg Deutsche Einheit" sein. Auch Wanderern einzeln oder in Gruppen  ein Gesichtzu geben - nicht nur von der Rückseite und schon gar nicht in aufgestellter steifer und möglicherweise noch kniender und hockender Formation.

Wandern ist ein schöne Sache der Bewegung, des Unterwegsseins, das beinhaltet Dynamik - bringt beim Leser/Seher Freude rüber und macht Appetit, selbst auch dabei sein zu wollen und mitzumachen.

Solche zentralen Themen, die bekanntlich in den Gremien auf Bundesebene erarbeitet und beschlossen werden, sind dann als "Große Sache im Kleinen" auf der regionalen Vereinsebene nutzbar zu machen, damit eine Flächendeckung der Themen erzielt wird, die besonders bei den Medien, aber auch bei der Politik sowie in der Tourismusbranche

erkannt wird: Der in gewissem Grade bei allerregionalen Unterschiedlichkeit einheitliche der organisierten WandererDeutschlands und auch Europas über die Europäische Wandervereinigung (EWV): Wirmüssen jedem Außenstehenden deutlich machen: Wir sind eine Macht - wir stehenzusammen und agieren gemeinsam für unsere Überzeugung und Ziele, die sehr oftmit den eigenen identisch sind (z.B. wenn's um die finanziellen Auswirkungen von "Wandern" geht - siehe das Milliarden-Volumen an Wirtschaftskraft).
Daher wird der DWV-Fachbereich Medien auch in Zukunft darauf hinwirken, dass Deutschland-weit und damit flächendeckend Themenfelder bearbeitet werden, die klar machen:

Wir sind nicht einfach nur ein (Freizeit-) Verein, sondern wir stehen für einen öffentlichen Auftrag, der z.B. die Wanderinfrastrukturunterhält, der aber auch für den Erhalt von Natur & Umwelt eintritt und dasThema "Wandern & Gesundheit" massiv nach vorne bringt: Dasranggleich mit dem Deutschen Sportabzeichen stehende Deutsche Wanderabzeichenist ein sehr gutes Mittel, diesen unseren Anspruch zu unterstreichen und gegenüber von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu vertreten.

Das muss aberauch intern in jedem der Mitgliedsvereine mit viel Kreativität geschehen: Jeder Verein muss ohne Eitelkeit das große Ganze für sich auf regionaler Ebenenutzbar machen…

Vorgesehen /angedacht ist, bei der Fachwartetagung anlässlich des DWT Bad Harzburg eine Abfrage, ob und wenn ja, welche Themen mal fachlich qualifiziert (und mit Aussicht auf Anwendung!) dargestellt/behandelt werden sollen und auch die Fragenach der Teilnahme, um spez. Von denen, die bis dato noch nie dabei waren, eine Aussage oder ein Votum zu bekommen.

(Redaktionell leicht gekürzte Originalversion vom07.02.2014 )

Jörg Haase
Vizepräsident und Verbandsreferent  


                                                     
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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